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24.11.2017 19:00 Uhr

ON - Neue Musik Köln, NEUES BÜRO, Köln

Buchpräsentation / Prof. Dr. Christoph von Blumröder: Die elektroakustische Musik

Christoph von Blumröder, Professor für Musik der Gegenwart an der Universität zu Köln, stellt an diesem Abend sein gerade frisch erschienenes Buch "Die Elektroakustische Musik. Eine kompositorische Revolution und ihre Folgen" vor. Darin widmet er sich der Darstellung eines Feldes, dem er sich seit langen Jahren in seiner Forschungstätigkeit und Lehre an der Universität verschrieben hat und das er in Köln durch Konzertreihen auch der Öffentlichkeit zugänglich macht.

Im ON-Büro präsentiert er das Buch und wird Schritte in der Entwicklung der elektroakustischen Musik mit Klangbeispielen veranschaulichen.

Eintritt frei

Aus dem Klappentext:
Die elektroakustische Musik trat nach dem zweiten Weltkrieg neben die bis dahin jahrhundertelang überlieferte Vokal- und Instrumentalmusik als eine revolutionär andere Art der Komposition, deren besondere Kennzeichen die Hervorbringung, Speicherung und Wiedergabe mit der im frühen 20. Jahrhundert zunächst für den Rundfunk entwickelten Elektrotechnik bildeten.
Die vorliegende Darstellung bietet einen Überblick wesentlicher Stationen ihrer mittlerweile siebzigjährigen Geschichte, indem exemplarisch ausgewählte Komponisten und deren Werke eingehend dokumentiert und erläutert werden, wobei auch die originär französische Theorie und Praxis der musikalischen Akusmatik, die mittlerweile international hohes Ansehen genießt, eine gebührende Berücksichtigung findet.
Für einen Leserkreis, der außergewöhnlichen ästhetischen Erfahrungen gegenüber aufgeschlossen ist und generell künstlerischen Unternehmungen, die zuvor unbekannte Dimensionen der Wahrnehmung eröffnen, mit Neugierde begegnet, wurde dieses Buch geschrieben.

Prof. Dr. Christoph von Blumröder
Geboren 1951, wurde nach musikwissenschaftlicher Promotion (1979) und Habilitation (1990) an der Universität Freiburg i. Br. zum Wintersemester 1996/97 auf die Professur für Musik der Gegenwart am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln berufen. Dort begründete er die Veranstaltungszyklen Komposition und Musikwissenschaft im Dialog (1997) und Raum-Musik (1998) sowie die Schriftenreihe Signale aus Köln. Beiträge zur Musik der Zeit (bislang 16 Bände). Im Kontext zahlreicher Veröffentlichungen zur neuesten Musikgeschichte - jüngstes Buch: Neue Musik im Spannungsfeld von Krieg und Diktatur, Wien 2009 (= Signale aus Köln 13) - gilt ein besonderes Interesse der elektroakustischen Musik, die er als einen Schwerpunkt in Forschung und Lehre am Kölner Musikwissenschaftlichen Institut etablierte.

Ort: ON - Neue Musik Köln, NEUES BÜRO
Alte Feuerwache / Branddirektion / Melchiorstr. 3
50670 Köln


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