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Magazin

FORTBILDUNG UND COACHING

FÜR MUSIKPROFIS

Jahrzehntelang wurde Neue Musik in Programmtexten und Werkkommentaren, in Rundfunksendungen und Schulbüchern ausschließlich als kopflastige, sperrige, hermetische Materie dargestellt: Als eine Musik, bei der es in erster Linie darum geht, komplexe Strukturen zu entschlüsseln, intellektuelle Anspielungen zu dechiffrieren oder das ganze Leid der Welt beim Hören mitzuerleben.

In den letzten Jahren hat sich dieser einseitige Blick gründlich verändert. Im Bemühen um ein neues, zumeist jüngeres Publikum ist neben dem spezialisierten Fachdiskurs zunehmend auch das sinnliche, spielerische Potential dieser Musik ins Visier geraten. Komponisten, Musiker und Konzertpädagogen haben zahlreiche neue Formen entwickelt, mit denen man auch Kindern, Jugendlichen und anderen nicht geschulten Hörerinnen und Hörern eine Annäherung an diese Musik ermöglichen kann – und sogar regelrechte Begeisterung zu wecken vermag. Wie jede andere künstlerische oder pädagogische Arbeit erfordert auch diese viel Know-how und Fingerspitzengefühl. Konzertpädagogische Basisarbeit kann ein großer Gewinn für alle Beteiligte sein – sie kann aber auch gründlich schief gehen. Das Kölner Netzwerk ON – Neue Musik Köln möchte deshalb die einmalige Chance eines auf vier Jahre angelegten kontinuierlichen Förderprogramms nutzen, um allen interessierten professionellen Akteurinnen und Akteuren im Bereich der Neuen Musik (Musikern, Komponisten, Musikwissenschaftlern, Journalisten, Pädagogen…) Gelegenheit zu geben, sich im Laufe dieser vier Jahre ihr eigenes konzertpädagogisches Handwerkszeug anzueignen.

Mit dem Büro für Konzertpädagogik hat einer der bundesweit profiliertesten und aktivsten freien Anbieter in diesem Bereich die Aufgabe übernommen, für das Kölner Netzwerk ein auf vier Jahre angelegtes, aufeinander aufbauendes Fortbildungscurriculum zu entwickeln (Stufen: Grundlagen 2008, Vertiefungen 2009-2010 und Verstetigung und Evaluation 2011) .

Grundlagenworkshops 2008

In unserem Fortbildungsprogramm für 2008 schaffen wir eine erste Basis für künftige Vermittlungsaktivitäten. In jeweils eintägigen Workshops wird in zentrale, grundlegende Arbeitsfelder der Konzertpädagogik eingeführt. Der Schwerpunkt liegt dabei stets auf handfesten Tipps und Anregungen für die Praxis.

Im Zeitraum JUNI bis NOVEMBER 2008 können folgende kostenlose eintägige Workshops besucht werden:

Elektronische Klangerzeuger und experimentelle Musik im Musikunterricht (hans w. koch/Joker Nies) Keine Angst vor falschen Tönen – Ungewöhnliche Methoden der Erwachsenenbildung (Ortrud Kegel /Jürgen Eugen Müller)

Neue Musik Konzerte moderieren
(Christian Schruff)

Unerhörte Töne in der Schule
(Silke Egeler-Wittmann/Julia Wieneke)

Die genauen Informationen zu Orten und Zeiten
und die Anmeldemöglichkeit gibt es beim
Büro für Konzertpädagogik
unter 0221-1390923
info(at)konzertpaedagogik.de.

Text Bernhard König


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Ausgaben 2009

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Ausgaben 2011

Ausgaben 2012

EINS/EINSZWEI.pdf

Ausgaben 2013

EINS/EINSDREI.pdf