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EINS/EINSDREI

Wie ist das so, als Künstler in Köln zu leben, zu arbeiten, zu produzieren? Eine Frage, die ich immer mal wieder stelle. Dass diese Stadt ganz ohne Zweifel der wichtigste und größte Umschlagplatz für Zeitgenössische Musik in NRW ist, kann ja Fluch und Segen zugleich sein. Zwei Antworten sind mir in diesem Zusammenhang besonders im Gedächtnis geblieben: „In dieser Stadt ist alles möglich.“, und „Hier kann es immer noch schlimmer kommen.“ – ein spannendes, ein kontroverses Thema, offenbar.

Grund genug, die Sache einmal genauer zu betrachten und aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Deshalb beschäftigt sich diese Ausgabe unseres Magazins in der Hauptsache mit Köln als Produktionsort. Zu Wort kommen dabei Vertreter unterschiedlicher künstlerischer Spielarten. Sie alle sind jung und in Köln zuhause, wie die Kuratorin Paula Maria Straube, der Komponist Ole Hübner, der Tänzer Michael Maurissens und die Musiker Heather Roche und  Nicola Hein. Wir haben sie gebeten, ihre ganz persönliche Sicht auf Köln widerzugeben. Und so unterschiedlich wie sie als Personen und Künstler sind, so verschieden sind auch ihre Texte in Form und Inhalt ausgefallen.

Unsere eigenen Produktionsbedingungen haben sich derweil deutlich verbessert, denn zum 1. August hat ON – NEUE MUSIK KÖLN neue Büroräume in der Weyerstraße 68, ganz in der Nähe des Barbarossaplatzes bezogen. Ab sofort werden von hier aus Projekte und Kooperationen geplant und gesteuert. Einige davon stellen wir in diesem Heft ausführlicher vor, z. B. das Symposium und Konzert Cologne Pipes mit neuen Werken Kölner Komponisten für die Orgel der Kunst-Station Sankt Peter.

Außerdem haben wir Musik gehört – gemeinsam mit den Musikern Sabine Akiko Ahrendt und Florian Zwißler. Auszüge aus dem 13 Seiten umfassenden, regen und informativen Austausch, der darüber entstanden ist, haben wir ebenfalls für diese Ausgabe unseres Magazins zusammengestellt. Und zum Schluss konnten wir die schottische Experimentalmusikerin Micachu für ein kurzes Interview gewinnen, die über Ihre Arbeit im Grenzbereich von Avantgarde und Popmusik erzählt.

In der kommenden Zeit finden übrigens zahlreiche Konzerte, Symposien und Workshops statt (Termine in diesem Heft oder immer tagesaktuell unter www.on-cologne.de). Wir freuen uns – natürlich! – immer sehr, möglichst viele von Ihnen dort begrüßen zu können und wünschen schon jetzt viel Freude und Gefallen an unserem Magazin genauso wie an einem Besuch unserer Veranstaltungen.

Daniel Mennicken

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