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Plattform für künstlerische Produktion

PLATTFORM FÜR KÜNSTLERISCHE PRODUKTION 2015/16

Setting the Stage | Staging the Set

Aufruf zur Einreichung von Programmvorschlägen

Für die Neuauflage unserer Reihe Plattform für künstlerische Produktion suchen wir  auch in diesem Jahr Programmvorschläge aus Köln und Umgebung. Mit den Plattformen möchte ON die künstlerische Forschung und Produktion in Köln stärken und innovative Prozesse, Projekte und Formate fördern, die neue Wege der Vermittlung gehen.

Gesucht werden Projektvorhaben aus den Bereichen zeitgenössische Musik und Klangkunst, die sich mit einem Thema oder einer Fragestellung aus mehreren Blickwinkeln offen und experimentell befassen und die sich nicht nur an ein Fachpublikum richten.

Die Plattformen stehen im Jahr 2015/16 unter dem Motto Setting the Stage | Staging the Set. Wir freuen uns dementsprechend über Vorschläge, die auf dieses Thema, in welcher Form auch immer, Bezug nehmen. Denkbar sind z.B. Inszenierungen jedweder Art, untypische Bühnenanordnungen, der Einbezug des Verhältnisses von Zuhörer und Interpreten, die Thematisierung des Auf-Der-Bühne-Stehens usw. Die Auseinandersetzung kann inhaltlich oder formal erfolgen – den Möglichkeiten sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Die Realisierung des Projekts sollte in der Zeit zwischen August 2015 und Mai 2016 liegen.
Vorschläge können zum Beispiel diskursiv angelegte Veranstaltungen, innovative Vermittlungsformen, szenische Projekte oder Konzertformate sein, die andere Sparten konzeptionell einbinden. Dabei sind Formate jenseits oder in Erweiterung des „klassischen“ Konzerts denkbar: in Laboren, Diskussionen, Begegnungen, Produktionen, Vorträgen, Präsentationen, Begehungen, Publikationen können Ideen erarbeitet und präsentiert werden.

Eine Jury wählt aus den eingegangenen Vorschlägen die interessantesten und innovativsten Vorhaben aus. Aus allen eingegangenen Projekten stellen wir ein Jahresprogramm für die Plattformen für künstlerische Produktion 2015/2016 zusammen.

Die Projektvorschläge sollten aus einem Exposé, das das Konzept des Projekts sowie die Anknüpfung an die Ausschreibung darstellt, und einem Kostenplan bestehen, aus dem hervorgeht, wie hoch der gewünschte Finanzierungsanteil durch ON ist und ob auch bei anderen Stellen eine Förderung beantragt wird. Der Kostenplan kann dabei bestimmte Kostenpunkte auslassen, da diese von uns zentral kalkuliert werden. Dazu gehören auf der Ausgabenseite die GEMA, die KSK sowie die Öffentlichkeitsarbeit und auf der Einnahmenseite die Konzerteinnahmen.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung ausschließlich per E-Mail an info(at)on-cologne.de

Gerne berät das ON-Büro Interessenten vorab.  Fragen bitte per E-Mail an info(at)on-cologne.de.
Der Einsendeschluss ist der 14.09.2014.

Bitte berücksichtigen Sie folgende Aspekte in Ihrem Exposé und Kostenplan:

Projekt-/Programmvorschlag
Titel
gewünschter Termin
gewünschte Location
Beschreibung
mitwirkende KünstlerInnen
Zielsetzung und Bezug zur Ausschreibung

Kosten
Honorare/Gagen
Reisekosten/Unterkunft
Raummiete
Technik (Miete, Transport, Personal)

Finanzierung
Welche Summe wird zur Realisierung von ON – Neue Musik Köln benötigt?
Gibt es andere Förderer?
Gibt es Eigenmittel?

Hintergrund

Einmal im Jahr können sich Kölner Künstlerinnen und Künstler mit eigenen Projekten für die Plattformen für künstlerische Produktion bewerben. Die jeweilige Ausschreibung ist dann unter www.on-cologne.de zu finden. Um keine Ausschreibung zu verpassen, können sich Interessierte per Mail an info[at]on-cologne.de für unseren "Künstlerverteiler" registrieren lassen, um automatisch informiert zu werden.

Die Plattformen für künstlerische Produktion legen ihren Fokus auf aktuelle künstlerische Fragestellungen und rücken experimentelle Spielarten zeitgenössischer Musik ins Zentrum. Im Jahr 2012 wurden in den Plattformen insgesamt zwanzig interdisziplinär ausgerichtete Projekte gebündelt, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln offen und experimentell mit unterschiedlichen Themen befassten.

Dabei erweitern die einzelnen Projekte das „klassische“ Konzert durch den konzeptionellen Einbezug von Elementen wie Tanz, szenischer Darstellung, elektronischer Klangerweiterung, Film, Popularmusik, DJing und Improvisation sowie durch Vorträge und Diskussionen.

Die Plattformen spiegeln so ein breites Spektrum der aktuellen künstlerischen Arbeit im Umfeld der zeitgenössischen Musik und Klangkunst in Köln wider. Die Veranstaltungsreihe soll bewusst pluralistische Ansätze einbeziehen und ist grundsätzlich offen angelegt, um innovative künstlerische Projekte zu ermöglichen, die sich herkömmlichen Formatgrenzen verweigern.

Förderer

Die aktuellen Plattformen für künstlerische Produktion 2013/2014 werden gefördert durch die RheinEnergieStiftung Kultur und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.